Drohnen – Was muss man beachten

Die Gemeindeverwaltungen des Freiamtes stellen aufgrund zunehmender Anfragen fest, dass in der Bevölkerung Unsicherheit betreffend Umgang mit Drohnen besteht. Die Regionalpolizei Muri möchte daher die Bevölkerung über die grundlegendsten Vorschriften und Regeln im Umgang mit Drohnen informieren. Drohnen sind ferngesteuerte unbemannte Luftfahrzeuge, welche rechtlich den anderen Modelluftfahrzeugen wie Modellhelikoptern oder Modellflugzeugen gleichgestellt sind. Die wichtigsten Vorschriften der Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK) sind einzuhalten:

Drohnen (nachfolgend Modelluftfahrzeuge genannt) dürfen nur im Sichtbereich des „Piloten“ geflogen werden.

Der Betrieb von Modelluftfahrzeugen mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 30 kg ist im Umkreis von weniger als 100 Metern um Menschenansammlungen (gilt ab 24 Personen) sowie innerhalb eines Radius von fünf Kilometern eines Militär- oder Zivilflugplatzes ohne Bewilligung untersagt.

Ab einem Gewicht von 0.5 kg muss eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 Mio. Franken abgeschlossen und mitgeführt werden.

Bei Flügen über Privatgrund ist grundsätzlich das Einverständnis des Grundeigentümers nötig (Achtung: Auf Privatgrund gelten die VLK-Bestimmungen ebenfalls).

Modelluftfahrzeuge mit einem Gewicht über 30 kg dürfen nur mit Bewilligung vom BAZL eingesetzt werden.

Betreffend Ton- und Bildaufnahmen gelten die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie für Aufnahmen mit anderen Geräten (z.B. Smartphones etc.), insbesondere auf die Privatsphäre anderer Personen ist zu achten.

Diese Erläuterungen sind nicht abschliessend. Ein Merkblatt ist auf der Homepage der Regionalpolizei Muri oder des BAZL einzusehen.

Link Bund: https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/gutzuwissen/drohnen-und-flugmodelle.html

 

FAQ_Haeufig_gestellte_Fragen_zu_Drohnen

 

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